Hunde Trockenfutter: Einweichen oder nicht?

An der Frage, ob ein Hund besser Feucht- oder Trockenfutter erhalten soll, scheiden sich seit Jahrzehnten die Geister der Experten und Hundebesitzer. Einige Fachleute schwören auf den Kompromiss, das Trockenfutter vor dem Füttern mit Wasser einzuweichen. Doch auch diese Fütterungsart stößt nicht bei allen Züchtern, Tierärzten und anderen Experten auf Gegenliebe. Tatsächlich hat das Einweichen von Trockenfutter sowohl Vor- als auch Nachteile, weshalb sich die Frage nach der richtigen Fütterung von Trockenfutter nicht pauschal beantworten lässt. Letztlich liegt es an Ihnen als Hundebesitzer, welche der folgenden Argumente Sie am meisten überzeugen.

Hunde Trockenfutter
© Scorpp - shutterstock.com

Trockenfutter einweichen: Das sind die Vorteile

 

Fachleute, die für das Einweichen von Trockenfutter plädieren, weisen vor allem auf die Flüssigkeit hin, die Hunde mit dem eingeweichten Futter zu sich nehmen. Diese hat gleich zwei Vorteile: Erstens nehmen Hunde somit gleichzeitig genügend Flüssigkeit zu sich, was besonders wichtig ist für Hunde, die generell wenig trinken. Zweitens stellt sich bei dem Hund schneller ein Sättigungsgefühl ein, wenn er eingeweichtes Trockenfutter frisst. Das kann vor allem bei übergewichtigen Hunden hilfreich sein, um die Futtermengen zu kontrollieren und somit die Kalorienzufuhr zu drosseln. Weitere Vorteile erklären die Experten von Zoobio in Ihrem Blog.

 

Auch Hunde mit akuten oder chronischen Zahnproblemen profitieren von eingeweichtem Trockenfutter, da dieses naturgemäß viel weicher ist als normales Trockenfutter. Einige Experten weisen darauf hin, dass eingeweichtes Futter schnell aufquillt und der Hund das Futter bereits in diesem Zustand frisst. Das hat zur Folge, dass das Futter im Magen nicht mehr aufquellen muss. Bei empfindlichen Hunden kommt es dadurch seltener zu Magenschmerzen. Außerdem kann eingeweichtes Futter laut Experten eine schmerzhafte und potenziell lebensbedrohliche Magendrehung verhindern.

 

Nachteile von eingeweichtem Trockenfutter

 

Für Gegner von eingeweichtem Trockenfutter bringt diese Fütterungsart zu viele Nachteile mit sich. Sie führen an, dass viele Hunde die Konsistenz des weichen und pampigen Futters nicht mögen und es deshalb verweigern. Dieser Einwand ist berechtigt, denn durch das Einweichen verliert das Trockenfutter seine Konsistenz und die auf feste Nahrung ausgelegte Kiefermuskulatur der Hunde ist nicht gefordert. Die Folge: Die Hunde haben keine Lust die eingeweichte Masse zu essen. Das Futter verliert durch das Einweichen in Wasser auch an Geschmack. Das liegt daran, dass der ohnehin geringe Fleischanteil im Trockenfutter sinkt.

 

Einige Tierärzte weisen darauf hin, dass Hunde durch das Einweichen die im Futter enthaltenen Proteine schlechter verwerten beziehungsweise verdauen können. Das kann zu Reizungen der Magenschleimhaut oder vermehrter Keimbildung führen. Ein weiterer Nachteil ist, dass eventuell vorhandener Zahnbelag durch das Fressen des eingeweichten Futters bestehen bleibt. Mögliche Folgen sind Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleischs.

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Kommentare: 1
  • #1

    Dennis (Dienstag, 30 August 2016 12:29)

    Im Endeffekt ist es egal ob das Trockenfutter eingeweicht wird oder nicht, solange man seinen Hunde mit Füllstoffen füttert. Achtet man auf gesundes Artgerechtes Hundefutter stellt sich einem diese Frage gar nicht erst.

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