Die richtige Vorbereitung für die Reise mit dem Hund

Einfach Koffer packen und los geht’s – das geht bei einem Urlaub mit dem Hund nicht! Der Urlaub mit dem geliebten Vierbeiner muss bereits im Vorfeld gut geplant sein. Doch was ist dabei zu beachten?

Die richtige Vorbereitung ist ausschlaggebend für das Wohlbefinden des Hundes

Reisen mit Hund
Flickr, BY ©AlexEagle

Über 40 Prozent der Hundebesitzer nehmen ihren Hund auch mit in den Urlaub. Wer mit dem Auto und Hund seinen Urlaub verbringen will, kann nicht einfach nur den Hund und die Koffer ins Auto packen und losfahren. Dazu ist in der Regel eine ordentliche Planung notwendig. Geht die Fahrt beispielsweise über hohe Berge, sollte für den Vierbeiner ein Kauknochen mitgenommen und angeboten werden. Durch das Kauen wird der Druck auf seine Ohren gelöst.

Muss mit einer Fähre übergesetzt werden, um beispielsweise eine Insel zu erreichen, dann sollte sich das Herrchen bereits im Vorfeld erkunden, ob Hunde mit an Bord dürfen. In einigen Fällen stehen dafür spezielle Boxen auf der Fähre bereit und manchmal sind Hunde auf der Überfahrt nur erlaubt, wenn sie im Auto verbleiben.

 

Je nach Bundesland gelten in Deutschland bestimmte Hundeverordnungen, die regeln, ob der Hund ausschließlich an der Leine laufen darf oder sogar einen Maulkorb tragen muss. So dürfen beispielsweise in der Schweiz keine Hunde mit kupierten Ohren oder Rute einreisen und in Frankreich und Dänemark sind Pit Bull Terrier verboten. In Italien müssen immer Leine und Maulkorb dabei sein und Portugal erlaubt keine Mitnahme des Hundes in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Bevor die große Tour startet, stehen also einige Vorbereitungen an und dazu gehört unter andrem auch das Kofferpacken für Halter und Hund!

Reisecheckliste – Was braucht der Hund im Urlaub?

Damit sich der Hund auch im Urlaub wie zu Hause fühlt, darf sein Hundekissen oder Hundebett nicht fehlen. Denn während sich seine Besitzer auf das Unbekannte in der Fremde freuen, ist der Hund ein Gewohnheitstier und benötigt vertraute Dinge, um sich auch im Urlaub wohlzufühlen.

Dazu gehört sein gewohntes Futter, Kauknochen und Leckerlis, denn eine plötzliche Futterumstellung belastet seinen Magen. Auch sein alter Futter- und Trinknapf sollte nicht gegen fremdes Geschirr getauscht werden.

 

Neben Halsband und Leine sollte auch für alle Fälle ein Maulkorb mitgenommen werden. Um den Hund im Auto ordnungsgemäß transportieren zu können, ist eine Transportbox oder ein spezieller Anschnallgurt für Hunde notwendig. Denn es ist nicht nur äußerst gefährlich, seine Fellnase ohne entsprechende Sicherung zu transportieren, es droht auch noch ein empfindliches Bußgeld!

Geht die Reise ins Ausland, sollte man sich gut über die Einreisebestimmungen informieren. Im Ausland muss beispielsweise der EU-Heimtierausweise mitgeführt werden und in einigen Ländern muss der Hund mit einem Mikrochip ausgestattet sein. Andere Länder, wie Norwegen, verlangen einen Tollwut-Antikörper-Test, der im Heimtierausweis eingetragen werden muss.

 

Der Tierarzt gibt Auskunft über bestimmte typische Erkrankungen, wie zum Beispiel ein erhöhtes Leishmanioserisiko, ein Herzwurmrisiko oder die Gefahr von Borreliose, die durch Zecken übertragen wird. Ein entsprechendes Spot-On-Produkt hilft vorbeugend gegen einen Befall mit Flöhen und Zecken.

Checkliste – Was unbedingt mit muss!

  • Hundekissen oder Hundekorb

  • Spielzeug

  • gewohntes Futter, Kauartikel und Leckerlis

  • Futter- und Wassernapf

  • Leine, Halsband

  • Maulkorb

  • EU-Heimtierausweis

  • Tierapotheke – vom Tierarzt zusammengestellt

  • Zeckenzange

  • Anschnallgurt oder Transportbox

  • Haftpflichtversicherungsnachweis

  • eventuell Gesundheitsattest vom (Amts-) Tierarzt

  • eventuell Zusatzimpfung

  • eventuell Antikörper-Tollwuttest

  • eventuell Entwurmung gegen Fuchsbandwurm

  • eventuell Prophylaxe gegen Leishmaniose, Herzwürmer oder Zecken

Die richtige Fütterung vor der Fahrt und am Urlaubsort

Damit der Hund nicht leidet, sollte zwei Stunden vor Fahrtbeginn nicht mehr gefüttert werden. Rund fünfzehn Prozent der Hunde leiden unter Reisekrankheit, was sich mit verstärktem Speichelfluss und Erbrechen äußert.

 

Längere Fahrten sollten möglichst auf zwei Tage aufgeteilt werden. Wasser sollte allerdings stets zur Verfügung stehen und auf den Pausen, die alle zwei Stunden durchzuführen sind, angeboten werden. Mittlerweile gibt es Tabletten, die unter Reisekrankheit leidende Hunde helfen, die Fahrt besser zu überstehen.

 

Eine plötzliche Umstellung des Futters am Urlaubsort muss vermieden werden. Auch am Urlaubsort sollte auf das gewohnte und möglichst hochwertige Futter zurückgegriffen werden. Mehr Informationen über eine bedarfsgerechte Fütterung, die richtige Futtermenge sowie Proviant für den „besten Freund des Menschen“ gibt es bei wunschfutter.de.

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